|
(Helmut Kohl)
Nova EUropa tritt für eine moderne, den Werten der Aufklärung verpflichtete Gesellschaftspolitik und eine ökologisch-sozial-marktwirtschaftliche Wirtschaftspolitik ein. Um in der globalisierten Welt den Primat der Demokratie über die Wirtschaft wiederherstellen zu können, ist die Gründung eines föderalen europäischen Staates, der Europäischen Republik, notwendig.
Am Beginn des 21. Jahrhunderts stehen Europa und die Welt vor großen Herausforderungen:
- Der durch uns Menschen verursachte Klimawandel droht zur Klimakatastrophe zu werden. " ... wir sind die letzte Generation, die die Katastrophe noch abwenden kann ... " (Nicolas Sarkozy, Staatspräsident der Französischen Republik, Europäisches Parlament, Straßburg, 10. Juli 2008)
- Die Globalisierung der Ideologie des Neoliberalismus schränkt die Handlungsspielräume nationalstaatlicher Wirtschaftspolitik in hohem Maße ein und führte schließlich 2008 zum Beinahezusammenbruch des Weltfinanzsystems und zur größten Wirtschaftskrise seit den Dreißigerjahren.
- Auch in Europa verschärft sich der kulturelle Konflikt zwischen unserem säkular-aufgeklärten Gesellschaftsmodell und islamistischen Lebensmodellen.
Um den Primat der Politik über die Wirtschaft wiederherzustellen und um Europa in die Lage zu versetzen, seine Zukunft und die Zukunft der Menschheit entscheidend mitzugestalten, bedarf es eines europäischen Staates. Gemäß unserem Konzept sollen sich EU-Staaten rund um Frankreich und Deutschland, die sich zum kontinentaleuropäischen Wirtschafts- und Sozialmodel bekennen und über ein ausreichendes Maß an wirtschaftlicher Konvergenz verfügen, zu einer europäischen Föderation, der Europäischen Republik, zusammenschließen, die als ein souveräner Staat Mitglied der Europäischen Union ist.
Nova EUropa entwickelt im Rahmen des Projekts "Vision 2020" auf dieser strukturellen Basis ein integriertes Politikkonzept, das die hier angerissenen, miteinander vernetzten Problemstellungen angeht. Indem wir ideologische Hindernisse, die Lösungen abträglich sind, von Bord werfen, entstehen so Handlungsanleitungen für eine vernunftorientierte, moderne christlich-soziale Politik.
- Unsere gesellschaftspolitischen Vorstellungen basieren auf dem Konzept eines säkularen, aufgeklärten Staatswesens und der universellen Gültigkeit der Menschenrechte. Für uns als Christlich-Soziale ist die abendländische Kultur gerade ohne die vereinigende und sich gegenseitig befruchtende Kraft von Christentum und Aufklärung nicht denkbar. Andere Weltanschauungen, die letztlich zum selben Menschenbild führen, sind aber ebenso gut und wichtig.
- Unser wirtschaftspolitisches Konzept basiert auf dem Modell der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft. Wie richtig wir damit liegen hat der Zusammenbruch des auf der Ideologie des Neoliberalismus basierenden Finanzkapitalismus gezeigt. Der Globalisierung des zügellosen, markfundamentalistischen Kasinokapitalismus muss nun die Globalisierung der Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft folgen!
- In der Außen- und Sicherheitspolitik gehen wir von einer realistischen Sicht der Welt aus – Vorbildwirkung, Diplomatie, wirtschaftliche Hilfe, Anreize und Sanktionen, aber auch militärische Mittel als Ultima Ratio sind die Instrumente der Politik. Als globaler Akteur hätte die Europäische Republik die Möglichkeit, die Welt entscheidend im Sinne eines aufgeklärten Menschen- und Gesellschaftsbildes und eines gemeinwohlorientierten, ökologisch-sozial-marktwirtschaftlichen Wirtschaftsmodells mitzugestalten.
Interessiert? Dann schreiben Sie uns:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
|